wir haben alles, haben nichts. musik hält am leben, betäubt vom alkohol. raus in die nacht, in das dunkle leben. so viel vorzuweisen, nur nie gelebt. geilheit überall, ein paar stricher an strichen. loben unser leben, loben alles was es gibt. werden schön geredet, überstrichen und vergessen. laute schreie führen in den knast, hinter gittern ohne stolz. mit jedem toten steigt unsere motivation, wenn wir wüssten was das wär. fühlen uns toll, weil wir anders sind. nur nicht gleich sein, trotzen dem staat. komma, punkt. nie werden wörter ausgesprochen. versuchen selber alles schlecht zu reden, wollen aber unberechenbar sein. die wahrheit haben wir ausgetauscht, die lüge ist das neue leben. reime ohne reime, verlieren unseren wert. haben nie gezählt, unsichtbar für alle anderen. nichts. das sind wir. niemand. hier, wir sind niemand. die schuld hat einen neuen namen. die jugend. wenn du alles setzt, wirst du alles verlieren. setzt du nichts, kannst du nicht gewinnen. von uns wird so viel verlangt, viel zu wenig. beschweren uns über jeden mist, tun aber nichts. faulheit wurde wiedergeboren. mit unserer jugend kam der weltuntergang, kommt der weltuntergang. alle anderen passen sich unserem niveau an, es strotzt nur so von dummheit. der letzte satz ist was ganz besonderes, du weißt nie wann du wieder anfangen wirst. das versteht ihr alles nicht, wie immer. verständlich.
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| ich kleine dreckige lesbe |
