# 20

textidee gebärt man nicht ohne befruchtung. ich merke es schon. ich zersetze wort für wort, buchstabe für buchstabe. doch habe deutungshypothesen satt. ich zersetze mein sein, verliere mich in wörter. und da kommt schon das erste depressive. generation des ich-zerfalls. wir lassen unser denken von dichtern überdachen. dichter ist jeder, der zwei wörter reimen kann, herzlichen glückwunsch. was sollen wir schon hier, wenn wir nicht ein mal mehr eine insel entdecken können. der eigene wunsch des ich-zerfalls ist schon gar nicht mehr weit entfernt. und wenn man sich das hier, mit einer menge betonungen und eine wunderschönen stimme anhören würde, würde es sich sinn ergeben. da bin ich ja schon mal raus. ich-zerfall, was ist das schon für ein wort. aber schluss, analysen sind auch nicht so mein ding. wir lassen das lyrische einfach weg, dann entsteht in etwa so ein mist.

ja, scheiße. meine leertaste klemmt, das heißt ich muss hart auf meiner tastatur feiern. ich habe auch sonst nichts besseres zu tun. ich hoffe, die ungeheure coolness kommt bei euch an.
es ist nicht meine aufgabe so zu tun, als würde ich was lernen wollen.
ihr seht, hier kommen die verschiedensten themen auf. das geht so nicht,
falls euch auch nur irgendwas an wörtern liegt,
großer gott, dann bitte helft mir.
ich habe es satt wörter zu vergewaltigen.
gebt mir textideen, wörter oder herzen. ich weiß es nicht,
hauptsache themen, damit ich wieder schreiben kann.
mich nicht mehr enttäuschen kann.
bitte.
und das bisschen selbstmitleid muss einfach mal sein, danke.